Die Gemeinde Santanyi ist eine kleine Stadtgemeinde im Südosten der Insel Mallorca, gerade mal ungefähr 10.000 Menschen leben dort ein recht idyllisches Leben. Die Geschichte kann auf lange Jahre zurückgeführt werden. Prähistorische Funde lassen darauf schließen, dass schon früh eine Besiedelung auf diesem Gebiet bestand.

Baudenkmäler aus früheren Jahrhunderten wurden leider im Laufe der Zeit abgerissen und deren Standorte als Steinbrüche genutzt. Der Name Santanyi leitet sich aus dem lateinischen ab, " Sancti Agnini", vom hl. Lamm. Das Schaf ist heute noch im Wappen zu finden. Zu früheren Zeiten trug eines der Landgüter diesen Namen und wurde dann im Laufe der Besiedelung als Stadtname verwendet. Im Jahr 1300 erlebte die kleine Stadt ihre schwierigste Zeit, sie würde permanent von Piraten angegriffen. Durch den breiten Küstenstreifen bot sich den Piraten ein gelegenes Angriffsziel und dies wurde weidlich ausgenutzt.

Die Bewohner lebten in ständiger Angst und waren täglich neuen Überfällen ausgesetzt. Ebenfalls zu dieser Zeit bekam Santanyi die Stadtrechte verliehen. In der Mitte des 19. Jahrhunderts lebte in Santanyi noch ungefähr die Hälfte der Menschen, wie heute. Im Laufe der Jahre stieg die Einwohnerzahl stetig. Als Mallorca ab 1960 vermehrt Ziel zahlreicher Touristen wurde, wurde auch das Städtchen Santanyi immer bekannter und beliebter. Bis heute ist noch ein Teil des Stadtkerns von der alten Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert umgeben. Industrie besitzt Santanyi nicht, die Wirtschaft setzt sich zusammen aus Tourismus, Mandelbaumkulturen und Fischfang.

Auch die Steinbrüche mit ihren typischen gelb gefärbten Sandsteinen werden exportiert und sorgen für ein recht einträgliches Geschäft. Zu großem Ruhm konnte Santanyi im Laufe der Jahrhunderte nie gelangen, hat sich aber bis heute eine typisch mallorcinische Lebensweise erhalten können.

 

  

 

 

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